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Die Stadt beteiligt sich
Die florierende Geschäftsentwicklung der Rheinbahn wurde von der Düsseldorfer Stadtverwaltung aufmerksam verfolgt. Schon zehn Jahre nach der Betriebsaufnahme suchte sie nach Möglichkeiten, sich an diesem erfolgreichen Unternehmen zu beteiligen. Mit Hilfe eines extra dafür geschaffenen "Fonds für die Beteiligung der Stadt Düsseldorf an gewerblichen Unternehmungen", übernahm sie 1907 Aktien der Rheinbahn im Nennwert von etwa 5 Millionen Mark und verschaffte sich hierdurch maßgebenden Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft.
Im Aufsichtsrat war sie mit fünf von insgesamt zehn Sitzen vertreten und vermehrte ihren Einfluss durch weiteren Aktienankauf in den folgenden Jahren. Sogar Kleinaktionäre wurden durch Zeitungsbekanntmachungen aufgefordert, ihre Aktienanteile der Stadt zu überlassen.
Im Jahre 1906 schied der erste Direktor der Rheinbahn, Oberbürgermeister a.D. Haumann, aus. Die Leitung der Gesellschaft ging in die Hände der Direktoren Schwab und Faber über. Unter Direktor Schwab erlebte die Rheinbahn in den folgenden Jahren eine erstaunliche Blüte.
Schwab wusste sich schnell in dem ihm zunächst fremde Gebiet der Technik einzuarbeiten. Anfangs bearbeitete er in der Hauptsache das große Grundstücksgeschäft der Gesellschaft. Es gelang ihm, für das Gebiet an der Hansaallee, das als Gewerbegebiet vorgesehen war, bedeutende Firmen zur Niederlassung anzuwerben.
Es war natürlich nicht leicht, so große Flächen, wie es zum Beispiel das Stahlwerk der Gebr. Böhler & Co. AG benötigte, bereitzustellen. Ein Teil der Fläche musste erst von zahlreichen Einzelbesitzern erworben und ein zusammenhängendes Gelände geschaffen werden.