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Die "Busschule" der Rheinbahn - Vekehrspädagogik im rollenden Klassenzimmer

In Düsseldorf und den Kreisen Mettmann und Neuss steht für viele Schulklassen der 4. und 5. Jahrgangsstufe ein ganz besonderer Unterricht auf dem Stundenplan: Im „rollenden Klassenzimmer“ der Rheinbahn. Die Schüler besuchen die Busschule in einem der Betriebshöfe, wo die Rheinbahn das kindgerechte Sicherheitstraining klassenweise organisiert.

Unfallprävention
Ziel der Busschule ist es, die Sicherheit auf dem Schulweg und in der Freizeit zu erhöhen, Unfällen vorzubeugen und die Kinder für mögliche Gefahrenquellen zu sensibilisieren. Täglich sind 80.000 Schüler im ganzen Bedienungsgebiet mit den Fahrzeugen der Rheinbahn unterwegs. „Wir fühlen uns dafür verantwortlich, dass alle gut in der Schule und zu Hause ankommen – auch wenn Bus und Bahn schon die sicherste Mobilität für Kinder bieten“, so Dirk Biesenbach, Sprecher des Rheinbahn-Vorstandes.

Ablauf der Busschule
Mit Beginn des 5. Schuljahres steht für viele Kinder ein neuer, häufig längerer Schulweg an, für den sie selbstständig den öffentlichen Nahverkehr nutzen sollen. In der Busschule werden sie darauf vorbereitet. Der Bus ist dabei Unterrichtsraum und Demonstrationsobjekt gleichzeitig und vermittelt so den größtmöglichen Realitätsbezug.

Spielerisch stellen die Schüler unter Anleitung erfahrener Rheinbahn-Mitarbeiter Alltagssituationen nach: Sicheres Warten an der Haltestelle, entspanntes und reibungsloses Einsteigen in den Bus, richtiges Sitzen und Stehen. Das Kommissariat Vorbeugung der jeweiligen Kreispolizeibehörde thematisiert die Unfallprävention auf dem Weg zur Haltestelle, die Notfalleinrichtungen in Bus und Bahn und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zur Polizei. Es werden aber auch problematische Themen wie Vandalismus und Schwarzfahren auf sensible, kindgerechte Weise angesprochen. Im Mittelpunkt des Trainings stehen die folgenden Elemente:

  • Der Weg zur Haltestelle: Rechtzeitig losgehen, sehen und gesehen werden, Wahl des sichersten, nicht des kürzesten Weges.
  • Die Haltestelle: Wo stehe ich sicher? Welchen Platz brauchen Bahn und Bus beim Anfahren der Haltestelle? Mutproben und Rangeln.
  • Ein -und Aussteigen: Wie geht’s für alle am schnellsten und ohne Drängeln? Freihalten der Türbereiche.
  • Verhalten in Bahn und Bus: Wie stehe und sitze ich richtig? Wohin mit dem Tornister?
  • Notfall-Einrichtungen: Nothämmer, Türöffner und der Ausstieg durch die Dachluken und richtiges Verhalten bei Unfällen und Notfällen.

Der von der Rheinbahn entwickelte Crash-Dummy „Tim Tonne“ ist ein Teil des Konzeptes: Er macht den Kindern anschaulich klar, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern können und wie man sie vermeidet. Gemeinsam werden einfache Regeln erarbeitet, die die Kinder direkt vor Ort ausprobieren und trainieren können – so macht Lernen Spaß!



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